Vorsicht Glas! 30 Jahre Glasmuseum Weißwasser

Einer der ältesten Werkstoffe der Welt fasziniert die Menschen bis heute, sowohl durch seine Funktionalität als auch die Vielfältigkeit bei der Ausgestaltung: Glas.
Ob als Beleuchtungskörper, Fensterscheibe, Spiegel, Designobjekt oder Trinkgefäß – Glas ist unendlich wandelbar.
Seit 2015 ist die Manuelle Fertigung von mundgeblasenem Hohl- und Flachglas im Bundesweiten Verzeichnis für Immaterielles Kulturerbe gelistet.
Darüber hinaus sind seit 2023 das spezifische Wissen und die Kenntnisse, die mit der Glasherstellung verbunden sind, in der repräsentativen Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit vertreten.

Auch in Sachsen spielt Glas eine wichtige Rolle. Einer der bedeutenden Orte ist Weißwasser und das dortige Glasmuseum. Es präsentiert die 150-jährige Entwicklung der Glasproduktion in der Oberlausitz in Verbindung mit der Geschichte der Stadt.
Von den ersten gefertigten Glühbirnen, über das Gebrauchsglas von Wilhelm Wagenfeld bis hin zu Designs von Friedrich Bundtzen.


Das Glasmuseum feiert in diesem Jahr sein 30. Jubiläum und lädt am 22. August ab 14 Uhr zum Sommerfest des Museums ein.
Der Glaskünstler Francesco Langer - Design Studio Fusión (Berlin) arbeitet von 14 – 18 Uhr am Studio-Ofen. Mit seiner Hilfe können Interessierte ein eigenes Trinkglas herstellen und es mit der Prägung „Vorsicht! Glas!“ – Motto des Festes – versehen. Dieses wird am zweiten Veranstaltungstag, im sogenannten „Cold Workshop“, geschliffen.
Außerdem demonstriert der Weißwasseraner Hans-Georg Werlich Gravur als Veredelungstechnik des Glases.


Kommen Sie gern vorbei und erleben Sie Glasherstellung live, verweilen Sie im schönen Garten des Museums und genießen Sie Live-Musik der Band „Perky Pollyvocs“ aus Dresden.

 

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